Küchenblog

26.10.2018 | back 2 nature!

the trend is your friend - und in diesem Falle auch ein Freund der Natur. Inbesondere die ostwestfälische Hausmesse verdeutlichte, dass zum einen Massivholz in der Küche wieder verstärkt eingesetzt wird und zum anderen die Räumlichkeit rund um Backofen, Herd und Spülbecken extrem zu einem multifunktionellen Arbeitsraum mutiert. Das Küchensegment wird um die erweiterterte Tellerandvisite in die Bereiche "Wohnen, Leben, Arbeiten" ergänzt. Mitunter verschmelzen jene ursprünglich starren Grenzen in Gänze. Einhergehend ziehen sich die architektonischen Gedankensprünge über eine läppische Facelift-Frontenkosmetik hinweg, vielmehr werden tiefere Schritte gewagt und wie im gewaltigen Vorboten von 1989 gänzlich Mauern eingerissen, um während des Rückbaus unsinniger Materialien mit nachhaltigen Wertstoffen zu glänzen. Der primäre Griff geht zum reinen Holz, mit Vorliebe zu Natürlichkeit und kräftiger Maserung. Echtholz ist Lifestyle und für Furniere wird die Luft zunehmend dünner. Definitiv ist die Gesellschaft in puncto Werkstoffen sensibilisiert. Untermauert wird dieses Faktum durch die Tatsache, dass vor 20 Jahren in Deutschland noch über 40 produzierende Furnierhersteller existierten, justament gerade einmal noch 5. Das ändert nichts an der Maßgabe, Räumlichkeiten im überaus angesagten Retro-Look oder Rough-Industrial-Design auszukleiden. Im Gegenteil, ist doch das unvergleichliche Holz einer steirischen Eiche oder der harte Stahl aus germanischem Gefilde eine gern gesehene Instrumentalisierung der neuen Wohnlichkeit. Ein modifizierter Wohlfühlcharakter wird der "erweiterten Küche" injiziert. Dusty Colours beherrschen das Szenario, ebenso wie die in 580 Jahren nicht aussterbenden, klassischen Farbtöne der Scotch-Terrier, die auf die Rufnamen Black&White reagieren. Marmor, Stein und Eisen brechen neue Vorhänge auf und sorgen im richtigen Einsatzgebiet für Opulenz. Authentizität heißt das neue Leit- und Tischgebet einer überaus zufriedenstellenden Küche, sorry, eines überaus zufriedenstellenden "Mehrzweckraumes". Unter aktuellem Gesichtspunkt freilich vornehmlich "lined with wood". Dahingehend: Zurück in die Zukunft!

21.09.2018 | Die Mess(e)latte hängt jedes Jahr höher!

Und jährlich grüßt das Murmeltier. So strömt auch in diesem Jahr die geballte Schar der "Küchenkollegen" und Branchenexperten rund um Küche, Zubehör & Co. auf ein beschauliches Fleckchen in Westfalen zu. Näher betrachtet: Löhne. Im Vordergrund, wie immer, keine 10, keine 20, nein, die glatte 30! Wie durstige Pilger hetzen die mit poliertem Zwirn ausstaffierten Herrschaften aus dem Inland und den angrenzenden Nachbarstaaten in eine gewisse Lübbecker Straße Nr. 29. Jenes Hot-Spot-Areal mit der bekannten Typenbezeichnung "area30". Exakt hier herrscht zwischen dem 15. und 20. September der Ausnahmezustand. Aussteller übertreffen sich, Mengen schieben sich, Innovationen überschlagen sich. Eine knappe Woche an konspirativem Input, delektierendem Smalltalk, immensem Brainstorm-Nährstoff. Die Messeszenerie in gewohnt mondän weißer Zeltatmosphäre entdeckt, überlegt und plant. Einerseits wie in abgefrühstückten Sessions der Vorjahre auch, andererseits steigen Anforderungen an Technik und Design mit jeder Jahreswende. Die Branche wächst, obgleich der Zenit im eigentlichen Sinne schon erreicht wurde. Insofern bleibt mehrfach nur eine geschickte Renaissance als "Eyecatcher-Ausweg" oder aber es treten Nischenprodukte und Besonderheiten vom Hintergrund auf die größere Bühne. All das ist auf der area30 - Messe in kompakter Form zu beobachten und zu bestaunen. Vielfach wird das moderne Szenarium in bedeckten Tönen publiziert: stylisches Dunkelschwarz, dezentes Mittelschwarz und freundliches Hellschwarz. Mit Glück trifft man noch auf ein gleißendes Grau oder bewegendes Braun. Doch da: Südöstlich vom Entrance eine Ausnahme inmitten der Landschaft, quasi ein gallisches Dorf, ein Blickfang sondergleichen, ein erfrischendes Farberlebnis. Und just überkommt die auf den Messewegen sich schlängelnde Wandergemeinschaft ein frohlockender Aufschrei: Es gibt sie noch die echten Farben, die Wohltat für die Augäpfel. Längst vergessen, stechen jene Komplementärfarben wahrlich hervor im Orbit des überzüchteten Schwarztones. Die Manege kneift die Augen zusammen, sie ist geblendet von der Schönheit, der fröhlichen Klarheit: Gelb und Blau, ohne Mischung, ohne Schwarz, einfach Gelb und Blau! Ja, das ist Vogt, das ist Farbvielfalt. Kein Wischiwaschi und keine Ansammlung an überstylter Akzentuierung. Ferner kann auf dem Vogt-Stand das Messepokerface auch abgelegt werden. Gerne auch das Sakko, denn per Mitmachaktion, Ballwurfbude in Jahrmarktatmosphäre, dürfen einfach mal ein paar Würfe in das Abfallsammlerportfolio riskiert und synchron ein paar Popcorn gelutscht werden. Ruck zuck ist die Zurückhaltung der Visitoren gewichen, der Spieltrieb geweckt, sogar werden von einigen hochrangigen Delegationen interne Wettkämpfe ausgefochten. Das erheitert, das gefällt, ist nur noch der Jahrmarkt-Ansager im Hintergrund absent, der durch das mit Hallmütze kaum übertreffend bemannte Mikrofon die nächste Fahrt rückwärts ansagt und die Motivation mit einem "volle Lotte" ergänzt. Obwohl Lotte eigentlich nicht weit von Löhne entfernt liegt, das hingegen auf einem anderen Blatt steht, schließlich sind wir auch nicht auf einem Karussell, erleben nur spielerisch und greifbar jene neuen Abfallsammlermodelle. Wie auch im vergangenen Jahr, als bei Vogt der Golfschläger durch den Abluftparcours des erfrischenden Messestandes geschwungen werden durfte, können wir reflektierend und zurücklehnend behaupten: Jeder Besuch ein Treffer ;-). In diesem Sinne, nach der Messe ist vor der Messe...

27.08.2018 | Eine heiße Zone, nach wie vor!

Seit Urzeiten versammeln sich Bewohner eines Hauses, einer Höhle und aller weiterer wohnlichen Einrichtungen um die Feuerstelle, den Herd, oder eben aber in modernen Lettern verpackt: DER KÜCHE! Inzwischen kann jener gesellige Hot Spot jedoch weit mehr als nur gekühltes Blondes aus dem Eisschrank zu liefern und frisch importierte Arabica-Bohnen in eine mundende und koffeinhaltige Flüssigkeit zu verwandeln. Küchen sind zu regelrechten High-Tech-Zonen mutiert, zu Flaggschiffen eines Hauses. Nicht nur aufgrund der ausufernden Kochshow-Präsenz auf den flackernden Bildschirmen mitsamt der Köche, die wie Rockstars verehrt werden. Eine teure Küche ist "in", das einstige und auch aktuelle "Herzstück eines Hauses" trägt seit kurzem durchaus den Untertitel "Darf es ein bisschen mehr sein". Und nicht nur hinter dem Garagentor kann sich ein "Wow, Oh und Wahnsinn" verbergen, nein, die Küchenbranche und deren Randfiguren wandeln seit jüngster Vergangenheit auf höchst innovativem und technisch anspruchsvollem Terrain. Hier wird investiert und recherchiert, was das Zeug hält. Auch wenn eine Küche in der Ursprungsidee immer noch das ist, was sie seit Aufzeichnungen einer Feuerstelle war, ist dennoch eine Küche bei weitem mehr. Sie ist nämlich heißer als je zuvor. Und dies sei beispielsweise nicht nur unserem Heißwassersystem AEG HOT5, kochendes Wasser auf Knopfdruck in 1 Sekunde, geschuldet. Sogenannte "Küchenhelfer" nehmen Platz in den "heißesten vier Wänden" und erleichtern den Aufenthalt und das Vorhaben. Mitunter reißen Sie Küchenhilfen & Co. auch gänzlich den Boden unter den Füßen weg. In einer modernen Küche wäre somit die gute alte Mamsell ohnehin schon überflüssig. "Comfort at its best" lautet die Devise. Denn da die angesagte Raumaufteilung einer Immobilie die Küche vermehrt ohne Wände vorsieht, kann eine "Feuerstelle" gerne schon mal direkt im Wohnzimmer oder unter einer Treppe integriert werden. Dem Architekten stehen mit seinem gespitzten Zeichenstift alle Möglichkeiten offen. Diesbezüglich wurde einstigen konservativen Vorgaben und traditionellen Empfindungen mit der Zeit der Garaus gemacht. Es zählt schlichtweg die anspruchsvolle Finesse und die Individualität. Nichts desto trotz bleibt eine Tradition erhalten: Die Küche ist und bleibt die heißeste Zone des Hauses!

14.08.2018 | Mitreden und Senf drauf!

Gibt es Personen, die "never ever" einen Kommentar auf einer Social Media Seite hinterlassen haben? Mit Sicherheit, die gibt es. Auch wenn jene Konklave weit in der Minderheit und vorwiegend im ewigen Eis zu finden ist. Ein stetes "online" und "up to date" gehört indes einfach zum täglichen Leben. Unabhängig von der Lage und Position auf der Weltkugel. Somit stelle selbst auch ein Internetzugang im ewigen Eis wohl kein Problem dar, die Leitung ist heiß, selbst im Eis ;-). Wer "offline" ist, ist raus. Dies gilt sowohl in privater als auch in geschäftlicher Hinsicht. Doch zurück zum Thema und wieder hin zum Küchenbusiness. Auch hier läuft heutzutage in puncto Marketing und PR sehr wenig bis rein gar nichts ohne die virale Welt. Die Tafel gedeckt zu halten und Appetit zu verbreiten sind im Vergleich dazu, die Herrschaften zum Mitessen zu bewegen immer noch zwei verschiedene Paar Bestecke, sorry, Schuhe. Der Mensch ist zum mitteilungsbedürftigen Junkie mutiert. Jede noch so kleine Bewegung muss publiziert werden und über jede noch so kleine Regung anderer wird sich mokiert, im besten Falle wird jedoch "geliked". Das Verlangen nach "Geliebt zu werden" und "Ich möchte auch mal" ist immens. Nun ja, that`s modern life.... Aber gut, das ist im Grunde genommen alles auch nicht falsch und keinesfalls sollen die Zeilen zuvor jenes ultramoderne Tagesgeschehen ins Negative ziehen. Im Gegenteil, denn bis dato war es für Unternehmen noch nie so einfach, mitunter auch kostengünstig, Eigenwerbung zu platzieren und für die eigenen Interessen zu trommeln. Und da wir, als Horst Vogt GmbH seit 1961 mithilfe der stets wachsenden Kundenschar auch kommend auf der Erfolgswelle mitsurfen möchten, springen wir einfach auf das Surfbrett auf. Grünes Licht für Facebook & Co. Wir freuen uns über jeden "Like" und "Comment" in unserer "refreshten" VOGTtwelt ;-). Welcome!

13.08.2018 | VOGT is #ONline #ONboard #ONair #ONtop !

Tschingderassabum, es ist soweit! Nach monatelangem Brainstorming, dem Anhäufen von Ideen nebst anschließender schweißtreibender Umsetzung, ist die offizielle Vorbereitungszeit beendet. Wir sind am Netz, die refreshte virtuelle VOGTwelt sowie der VOGTonlineshop haben sich ursprünglicher Fiktion entbunden und in pure Realität gewandelt. Zugegeben, in der Entstehung wurde hier und da verzweifelt, alles wieder auf Anfang gesetzt, um final jene technischen und kreativen Ideen aus den Köpfen erneut zu Papier und letzten Endes auf den Bildschirm zu zaubern. Dieser Vorgang der Modifizierung, delete and repeat, wiederholte sich unzählige Male, bis die augenblicklich ersichtliche, determinierte Version unseren Ansprüchen genügte. Eines Geburts-Szenarios vergleichbar, blicken wir insofern mit weit aufgerissenem Sehvermögen auf das Erschaffene. Dürfen wir einige Bauphasen kategorisch als Hexenwerk beziffern, sieht es am Frontend hingegen spielerisch leicht aus. Nicht nachvollziehbar, welch Finesse sich im Orbit der Programmierung verbirgt. Aber so läuft es eben #ONline. Wenig ist vorhersehbar und uneingeschränkt nachzuvollziehen. Ohnedies haben wir den Wandel, dass unser "Baby" just Beine zum selbstständigen Laufen hat noch nicht gänzlich begriffen. Eventuell lässt sich die Tatsache reinweg mit der Phrase des "kalten Wassers" am besten definieren. Nichts desto trotz, es ist geschafft. Erleichterung macht sich in der beteiligten Kompanie breit, definitiv, durchaus abgeschmeckt mit einer Prise Stolz. "Wir haben fertig", sodass hier und da gleichwohl ein erhellendes und erholendes Schmunzeln attestiert werden kann. Sollte dies freilich kein Grund darstellen, die Füße hoch zu legen und der Dinge zu harren, die da noch kommen. Unter Garantie auch kommen mögen, denn #ONair bedeutet stets präsent zu sein, der Öffentlichkeit zugängig, vermengt mit einem ausdauernden „auf der Hut“. Ergo geht die Fahrt momentan erst richtig los. Doch VOGT ist kontinuierlich an Deck, quasi brandheiß #ONboard der Flotte. Mit gehörigem Appetit erwarten wir freudig erste Resonanzen, das Feedback der Händler sowie aller weiterer Küchen- und Küchenzubehörinteressierten. Einhergehend beobachten wir gleichfalls streng die Abläufe, obgleich mitunter Fragezeichen im großen Rund des digitalen Ressorts schwirren: Wird alles funktionieren, setzt die Technik das um, wie von uns prophezeit, sind die ausgetüftelten Layouts so fixiert, dass sie für jedermann plausibel und leicht verdaulich sind? Facts und Feedbacks, die uns fortan beschäftigen werden. Gerne! Denn bekanntermaßen ist der Anspruch hoch: VOGT, Leistung überzeugt! Warum sollten wir von unserem Leitelixier und Tischgebet auch abweichen? Mithin sehen wir einem interaktiven Austausch via diese Plattform freudig entgegen. Nicht außer Acht zu lassen sind einhergehend unsere Social-Media-Kanäle, auf die wir zukünftig ein gehobenes Augenmerk legen. Unabhängig der Gewichtung, Kritik, Lob, und Verbesserungsansinnen saugen wir auf und versuchen jedes kleine Detail konstruktiv in unser Vorhaben einfließen zu lassen. Wir wachsen mit unseren Möglichkeiten, die Menükarte steht ohnedies seit der vor etlichen Dekaden erfolgten Gründung auf Erweiterung. Bleiben wir einfach unserem Motto treu und überzeugen fortführend mit Effort und Leistung, schlicht und ergreifend das Bestreben #ONtop zu bleiben. Anyway, genug die Tafel gedeckt, ausreichend beweihräuchert, ab heute wird gegessen, denn die Stellschrauben fassen ineinander und die Maschinerie ist in vollem Lauf. Punktum, viel Genuss beim Stöbern, Lesen und Bilden in der neuen VOGTwelt ... und natürlich engagiertem Ordern aus unserer reichhaltigen Produktpalette! ;-)