Wissenswertes zu unseren Leuchten

Prüfzeichen


Für den Verbraucher wird die von einer unabhängigen, akkreditierten Prüfstelle durchgeführte Prüfung der Produktsicherheit durch ein Prüfzeichen bestätigt. Die Siegel namhafter Prüfstellen sind nachfolgend aufgeführt:

Europäische Norm Elektrotechnische Zertifizierung (VDE)

Technischer Überwachungsverein


Verband Deutscher Elektrotechniker e.V.



Kennzeichnung von Leuchten

Bildzeichen für die Montage

Dieses Zeichen gilt für Entladungslampen. Es besagt, dass diese Leuchten unmittelbar auf nicht brennbaren, schwer oder normal entflammbaren Baustoffen nach DIN 4102 angebracht werden dürfen.

Dieses Zeichen gilt für Leuchten mit Entladungslampen zum Einbau in und an Einrichtungsgegenständen (Möbeln). Es besagt, dass diese Leuchten in der angegebenen Montageart an Einrichtungsgegenständen angebracht werden dürfen, die in ihrem Brandverhalten nicht brennbaren, schwer oder normal entflammbaren Baustoffen im Sinne von DIN 4102 entsprechen, auch wenn sie beschichtet, lackiert oder furniert sind.

Dieses Zeichen gilt für Leuchten mit Entladungslampen und Leuchten für Glühlampen zum Einbau in und an Einrichtungsgegenständen (Möbeln). Es besagt, dass diese Leuchten in der angegebenen Montageart an Einrichtungsgegenständen angebracht werden dürfen, die in ihrem Brandverhalten nicht brennbaren, schwer oder normal entflammbaren Baustoffen im Sinne von DIN 4102 entsprechen, auch wenn sie beschichtet, lackiert oder furniert sind, jedoch auch auf Materialien, deren Brandverhalten nicht bekannt ist.

Bildzeichen für die Schutzklasse

Schutzklasse III - Schutzkleinspannung, < 50 V, bei Leuchten und Transformatoren für Leuchten




Die wichtigsten lichttechnischen Grundbegriffe

Wie überall in Technik und Wissenschaft üblich, sind auch in der Lichttechnik Begriffe zur Bewertung der Eigenschaften von Lampen und Leuchten festgelegt und entsprechende Maßeinheiten standardisiert. Die wichtigsten davon werden hier kurz erläutert:




Lichtstrom Φ

Einheit: Lumen [lm]. Als Lichtstrom bezeichnet man die gesamte von der Lichtquelle abgegebene Strahlungsleistung, die mit der spektralen Augenempfindlichkeit bewertet wird.





Beleuchtungsstärke E

Einheit: Lux [lx]. Die Beleuchtungsstärke E gibt das Verhältnis des auffallenden Lichtstroms zur beleuchteten Fläche an. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn ein Lichtstrom von 1 lm auf eine Fläche von 1 m² gleichmäßig auftrifft.





Farbwiedergabe (Ra)

Die Farbwiedergabe ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Licht. Eine Lichtquelle, deren Licht alle Spektralfarben enthält, z. B. das Sonnenlicht, lässt die Farben der beleuchteten Gegenstände natürlich aussehen. Je nach Einsatzort und Sehaufgaben sollte künstliches Licht eine möglichst korrekte Farbwahrnehmung (wie bei natürlichem Tageslicht) gewährleisten. Der Maßstab dafür sind die Farbwiedergabe- Eigenschaften einer Lichtquelle, die in Stufen des „allgemeinen Farbwiedergabe-Index“ Ra ausgedrückt werden. Eine Lichtquelle mit Ra = 100 zeigt alle Farben optimal. Je niedriger der Ra-Wert ist, desto weniger gut werden die Farben wiedergegeben.


Farbwiedergabestufen (Ra) verschiedener Lampen

Je nach Sehaufgabe sollte das geeignete Leuchtmittel anhand der Farbwiedergabe ausgesucht werden. In grafischen Betrieben werden die höchsten Ansprüche an die Farbwiedergabetreue gestellt. Hier können nur Leuchtmittel mit einem Farbwiedergabe-Index eingesetzt werden, der deutlich höher als 90 ist. In Wohn- und Schlafräumen, wo farbliches Sehen nicht im Vordergrund steht, darf man die Farbwiedergabe getrost vernachlässigen und die Leuchtmittel entsprechend der zu erzeugenden Stimmung auswählen.





Energieeffizienz (Lichtausbeute) Einheit: Lumen pro Watt (lm/W)

Die Lichtausbeute gibt an, mit welcher Wirtschaftlichkeit die aufgenommene elektrische Leistung in Licht umgesetzt wird:





Mittlere Lebensdauer

Glühlampe ca. 1.000 h
Halogen Niedervolt (no name) 500 - 2.000 h
Halogen Niedervolt (Markenprodukt) 2.000 - 4.000 h
T5 Leuchtstofflampe ca. 7.500 h
Energiesparlampen 4.000 - 8.000 h
LED 10.000 - 50.000 h



Farbtemperatur/Lichtfarbe Die Lichtfarbe wird in Kelvin (K) angegeben.

Je niedriger der Kelvin-Wert, desto „wärmer“ das Licht. Von gelb über orange zu rot. Je höher der Kelvin-Wert, desto „kälter“ (bläulich wirkend) ist das Licht.

Kerze 1.500 K
Glühlampe (100 W) 2.800 K
Halogenlampe 3.000 K
T5 Leuchtstoffröhre 3.000 K (warmweiß)
Leuchtstoffröhre 4.000 K (neutralweiß)
Mittagssonne 5.500 - 5.800 K
Blauer Himmel 8.000 - 12.000 K




Energielabel

Die Verordnung (EU) Nr. 874/2012 der Europäischen Kommission zur Energieverbrauchskennzeichnung von elektrischen Lampen und Leuchten ist am 26. September 2012 im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht und am 16. Oktober 2012 in Kraft getreten. Die gilt für Lampen/Leuchtmittel ab dem 1. September 2013. Die neuen Vorgaben für Leuchten gelten ab dem 1. März 2014. Sie betreffen Elektromärkte, Leuchtenhändler, Möbelhäuser und Baumärkte - stationäre Händler ebenso wie Online-Händler. Neu ist vor allem, dass nach Leuchtmitteln nun erstmals auch Kennzeichnungspflichten für Leuchten gelten, die immer öfter mit eingebauten oder mitgelieferten Lampen/Leuchtmitteln verkauft werden.



Woher bekommt der Händler das EU-Energielabel?

Für Leuchten wird das EU-Energielabel in der Verpackung - in Papierform - mitgeliefert oder dem Händler elektronisch - als digitale Datei - zur Verfügung gestellt. Ebenso kann der Lieferant das EU-Energielabel nur auf Anforderung der Händler - z.B. als Download - zur Verfügung stellen. Wichtig: Der Lieferant muss das Label „unverzüglich“ liefern - das heißt innerhalb von einigen Tagen.


Im Webshop sind für Sie alle Energielabel direkt unter jedem Artikel herunterzuladen!




Wichtige Merkmale der CE-Kennzeichnung

Die CE-Kennzeichnung wurde vorrangig geschaffen, um dem Endverbraucher sichere Produkte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums zu gewährleisten.

  • Produkte, auf die aufgrund ihrer Art oder Beschaffenheit eine der EU-Richtlinien Anwendung findet, müssen mit der CE-Kennzeichnung versehen sein, bevor sie erstmalig in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden.
  • Hersteller eines technischen Produktes prüfen in eigener Verantwortung, welche EU-Richtlinien sie bei der Produktion anwenden müssen.
  • Das Produkt darf nur in den Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn es den Bestimmungen sämtlicher anwendbaren Richtlinien entspricht und sofern die Konformitätsbewertung gemäß allen anwendbaren Richtlinien durchgeführt worden ist.
  • Die CE-Kennzeichnung bestätigt die vollständige Einhaltung der „Grundlegenden (Sicherheits-) Anforderungen“, die in EU-Richtlinien konkret festgelegt sind.
  • Ausnahmen von dieser Regelung bestehen nur, wenn spezielle Richtlinien anderslautende Bestimmungen vorsehen.